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Norwegen | Lofoten

Lofoten Roadtrip – Unsere 8-tägige Lofoten Reiseroute im Mai

Hadsel, Lofoten, Norwegen
Hadsel, Lofoten in Norwegen


Wenn ich an die Lofoten denke, schlägt mein Herz schneller. Die Inselgruppe im hohen Norden von Norwegen hat mich voll und ganz in ihren Bann gezogen und wäre es nicht so teuer auf die Lofoten zu fliegen, wäre ich vermutlich so oft es geht dort. Aber andererseits – wer nicht ;). Lange war es eine Wunschvorstellung von mir auf die Lofoten zu reisen und immer wieder verdrängte ich dieses Reiseziel aus Kosten- und Wettergründen. Als meine Kindergartenfreundin, die zu der Zeit gerade ein Jahr in Finnland studierte, mir von ihrem Plan erzählte im Mai auf die Lofoten zu fahren, konnte ich ihre Frage, ob ich mitkommen möchte nur mit „JA“ beantworten.

Unser Roadtrip zu den Lofoten in Norwegen leitete uns durch das finnische und schwedische Lappland – eine Reiseroute für 7 Tage. Warum wir diesen Weg wählten, um auf die Lofoten zu gelangen, erfährst du weiter unten.

Lage – Was und wo sind eigentlich die Lofoten?

Lage der Lofoten in Norwegen

Die Lofoten sind eine Inselgruppe in der norwegischen Region Nordland. Zu den Lofoten zählen ca. 80 Inseln. Bewohnt werden sie nur von ca. 24.000 Einwohnern. Die Lofoten bieten einzigartige Natur, bildschöne Fischerdörfer, kristallklares Wasser und spektakuläre Felsformationen. Nicht zu vergessen sind die umwerfenden Lichtverhältnisse weit überhalb des Polarkreises. Die Mitternachtssonne ist definitiv nicht zu unterschätzen. Als ich Anfang Mai auf den Lofoten war, ging die Sonne zwar noch unter, jedoch wurde es nicht mehr dunkel. Ich fande das dauerhafte Tageslicht besonders Abends nach einem langen eindrucksvollen Tag anstrengend. Wiederum Abends um 20 Uhr auf der Veranda abendzuessen mit wärmendem Sonnenlicht im Gesicht, war einfach klasse. Für die Nacht gab es zum Glück Vorhänge 🙂

Anreise – Wie kommt man auf die Lofoten?

Es gibt verschiedene Wege auf die Lofoten zu kommen. Der schnellste und einfachste Weg ist definitiv ein Flug – allerdings sind die Flüge ziemlich teuer und kaum unter 300 € zu finden. Außerdem muss man mindestens ein Mal in einer scandinavischen Großstadt umsteigen. Wer jedoch auf eine tagelange Anreise verzichten möchte, muss den Preis zwangsläufig in Kauf nehmen.

Wir haben uns für eine – für uns damals – günstigere Variante aber durchaus lange Anreise entschieden. Da meine Freundin in Finnland studierte und in der Nähe von Helsinki war, entschieden wir uns nach Kittilä im finnischen Lappland zu fliegen. Für mich ging es von Frankfurt am Main über Helsinki (mit einer Übernachtung) nach Kittilä. Diese Route war zu diesem Zeitpunkt ca. 100 € günstiger als die Flüge über Oslo oder Stockholm. Die Übernachtung in Helsinki war für mich kein Problem, da es mir die Möglichkeit gab Zeit mit meiner finnischen Gastschwester zu verbringen. Für alle die mich nicht persönlich kennen, mit 17 habe ich ein Jahr in Kanada gelebt und bin dort zur Schule gegangen – daher die Gastschwester :). Dennoch ist diese Variante eine nette Möglichkeit Helsinki kennenzulernen. Ein weiterer Vorteil war der weitaus günstigere Preis für den Mietwagen in Finnland. Der große Nachteil allerdings ist die 9- stündige Autofahrt von Kittilä nach z.B. Svolvaer auf den Lofoten. Da wir zu viert unterwegs waren, war dies in Ordnung.

Mögliche Flughäfen um auf die Lofoten zu kommen sind unter anderem:

  • Svolvaer, Lofoten, Norwegen
  • Leknes, Lofoten, Norwegen
  • Evenes, Lofoten, Norwegen
  • Bodø, Norwegen und dann eine Fähre nach Leknes
  • Kittilä, Finnland
  • Kiruna, Schweden

Sollte eine Anreise über Norwegen zu den Lofoten zu teuer sein, würde ich allerdings das nächste Mal zur Anreise über Kiruna in Schweden tendieren. Von dort sind es „nur noch“ 5 Stunden Autofahrt, teilweise sind die Mietwagenpreise erschwinglicher als die Norwegischen und auch das Einkaufen ist in Schweden etwas günstiger, als auf den Lofoten. Das hängt natürlich alles von den aktuellen Preisen ab. Mein Tipp für die Suche nach den besten Flügen ist Skyscanner. Die Seite ist ziemlich leicht zu verstehen und gibt einem die seltene Option einen ganzen Monat als Reisezeitraum anzugeben. So hat man die Möglichkeit die günstigsten Tage für An- und Abreise auszuwählen.

Reiseroute – Unsere Route und Unterkünfte auf den Lofoten

Reiseroute Lofoten
Reiseroute auf die Lofoten
Bild erstellt mit google.com/maps

Anreise – Die ersten 2 Tage brauchten wir für die Anreise. Am 12. Mai landeten wir nach einem 2 1/2 stündigen Flug von Helsinki, um 13:10 Uhr in Kittilä. Von Kittilä ist es nicht mehr weit zur schwedischen Grenze. Nach ungefähr 5 1/2 Stunden Autofahrt kamen wir in Abisko, Schweden an. Die Straßenverhältnisse im finnischen und schwedischen Lappland sind sehr gut und umgeben von dichtem Wald. Ab und an liefen sogar Rentiere über die Straße. Übernachtet haben wir in der Jugendherberge Abisko Turiststation STF. Es war eine einfache Unterkunft, da wir aber zu viert waren, hatten wir ein schönes Zimmer für uns alleine. Auch die Küche war groß, sauber und gut ausgestattet, sodass wir noch schnell etwas kochen konnten. Wir waren zufrieden. Gewählt haben wir diesen Stop, da es realistisch war die Strecke nach dem Flug zu schaffen und es ungefähr in der Mitte zwischen Kittilä und unserer ersten Unterkunft auf den Lofoten lag.

Am nächsten Morgen ging es früh morgens auf der E10 Richtung Norwegen. Als wir uns der norwegischen Grenze näherten, fing es an bergiger zu werden und die Natur wurde immer beeindruckender. Unsere erste Unterkunft lag am Anfang der Insel Vestvågøy auf den Lofoten und schon auf dem Weg dorthin haben wir unglaublich schöne Orte gesehen, sodass unsere Aufregung und Vorfreude auf die nächsten Tage enorm stieg. Nach ca. 4 1/2 Stunden Autofahrt erreichten wir unser kleines Häusschen in Vestvågøy auf den Lofoten. Eingebettet inmitten der Natur lag unsere Unterkunft mit einem See direkt auf der anderen Straßenseite. Gefunden haben wir das Angebot auf AirBnb und wir waren sehr zufrieden. Wir haben uns dazu entschieden zwei Unterkünfte während unserer Zeit auf den Lofoten zu wählen. Das gab uns die Möglichkeit von zwei unterschiedlichen Ausgangspunkten Ausflüge zu unternehmen und die jeweilige Umgebung genauer anzugucken. In Vestvågøy verbrachten wir insgesamt 2 Nächte.

Unterkunftswechsel – Am vierten Tag unserers Lofoten-Abenteuers verließen wir unsere schöne Unterkunft in Vestvågøy und es ging noch tiefer in die Lofoten hinein. Den Weg nutzten wir natürlich für weitere Stops. Auch die Landschaft veränderte sich zunehmend von eher flachen Tundra zu steilen und spektakulären Felsformationen. Unsere zweite Unterkunft lag in dem kleinen Örtchen names Å i Lofoten. Dieser Ort ist der letzte Ort der Lofoten und sozusagen eine ‚Sackgasse“. Der Ort ist wirklich super schön und bietet tolle, umgebaute und modernisierte Rorbuer direkt am Wasser (traditionelle norwegische Fischerhäuser). Der Ort liegt ca. 15 Minuten hinter Reine, dem wohl bekanntesten Ort auf den Lofoten. Å ist jedoch um einiges günstiger als Reine und eignet sich daher super für eine Unterkunft. Unser Rorbuer haben wir über Booking gefunden und es war absolut toll und ich kann es jedem weiter empfehlen. Auch an kalten Tagen war es sehr warm und gemütlich in dem Häusschen. In dieser Unterkunft blieben wir 3 Nächte.

Rückreise – Am siebten Tag ging es von Å zurück nach Kiruna, Schweden. Die 500 km haben insgesamt 7 1/2 Stunden gedauert. Während die erste Hälfte wieder mal unglaublich vielfältig und spektakulär aussah – von der „anderen“ Seite hat uns der eigentlich uns bekannte Weg erneut fasziniert und wir klebten förmlich an der Fensterscheibe. Die letzten 4 1/2 Stunden Autofahrt waren echt anstrengend und dazu kam, dass wir völlig überwältigt waren von den letzten Tagen und den gesammelten Eindrücken der Lofoten. Von Kiruna sind es nur noch 285 km was uns knapp 4 Stunden Zeit dauerte. Anschließend ging es von Kittilä über Helsinki zurück nach Frankfurt am Main.

Kosten – Wie teuer sind die Lofoten?

Die Route die wir wählten ist definitiv nicht zu unterschätzen, da man sehr viel Zeit im Auto verbringt. Dennoch hat es sich in unserem Fall aus Kostengesichtspunkten rentiert. Die Flüge über Helsinki, Finnland von Frankfurt am Main bedeuteten für mich nur ein Mal umzusteigen, dazu waren sie ca. 100 € günstiger als die Flüge über Norwegen oder Schweden. Der Mietwagen in Finnland war über 150 € günstiger als in Norwegen und da wir zu viert waren, waren Sprit und Unterkünfte erschwinglicher. Auch die Möglichkeit in Schweden einen „Großeinkauf“ einzuplanen hat uns sicher etwas Geld eingespart. Dazu kommen 9,20 € Mautgebühren in Norwegen. Am Ende haben wir/ich insgesamt für eine Woche ca. 565 € pro Person ausgegeben.

  • 136 € für den Flug von FRA nach HEL (return)
  • 114 € für den Flug von HEL nach KTT (return)
  • 225 € für alle 4 Unterkünfte und den Mietwagen
  • 90 € für Essen, Sprit & Maut

Ich finde für eine Woche Norwegen ist der Preis absolut in Ordnung. Natürlich haben wir günstige Unterkünfte und Mahlzeiten gewählt und sind nie Essen gegangen. Allerdings haben wir auch gar nicht so viele Restaurants gesehen und die Ferienhäuser waren beide sehr gut ausgestattet, sodass man ohne Probleme kochen konnte. Zusätzlich gilt zu erwähnen, dass die Natur die „Attraktion“ in den Lofoten ist und man eigentlich kein weiteres Geld für Eintritte o.ä. zahlen muss. Meiner Meinung nach hat sich der lange Weg aber zu 100% rentiert und ich würde es immer wieder machen, wenn es preislich so viel günstiger ist und man zu viert reist. Nach oben sind den Preisen natürlich keine Grenzen gesetzt und es gibt unheimlich schöne Rorbuer mit Panoramafensterscheiben. Jedoch durch recherchieren und einer Reise auf die Lofoten in der Nebensaison und nicht im Hochsommer findet man auch preiswertere und dennoch schöne Unterkünfte. Außerdem ist man ja sowieso meistens draußen unterwegs :).

Highlights – Was unternimmt man auf den Lofoten?

Roadmap für einen Tagesausflug von Vestvagoy
Bild erstellt mit google.com/maps

Tagestrip 1 von Vestvågøy: Rørvikstranda – Henningsvaer – Svolvaer – Haucklandstranda – Uttakleivstranda

Voller Vorfreude endlich auf den Lofoten angekommen zu sein, ging es für uns auf Entdeckungstour. Der erste Stop an diesem Tag war der bildschöne Rørvikstranda. Schon auf dem Hinweg kamen wir an diesem schönen Strand vorbei und mussten umbedingt zurückkommen. Morgens hatten wir absolut tollstes Wetter auf den Lofoten, sodass man ab und an sogar im T-Shirt rumlaufen konnte.

Anschließend ging es weiter in das Fischerdorf Henningsvaer. Auf dem Weg dorthin zog es sich leider etwas zu, dennoch ist der Ort richtig schön und einen Ausflug wert. Manche von euch kennen den Ort sicher schon von Instagram – am Ende des Orts ist nämlich ein Fußballplatz mitten auf der kleinen Insel. Der Ort Svolvaer wenige km weiter ist auch sehr schön zum durchlaufen und der Hafen eignet sich perfekt für Fotos. Insgesamt sind die Orte auf den Lofoten bei jedem Wetter spannend auf Grund der faszinierenden Spiegelungen der roten und gelben Häusern und der unzähligen Boote im Wasser.

Anschließend ging es für uns wieder in entgegengesetzte Richtung. Glücklicherweise zeigte sich die Sonne wieder, denn auf der Agenda standen Hauklandstrand und Uttakleivstrand. Beide Strände sind sehr schön, jedoch extrem verschieden. Die beiden Strände sind durch einen Tunnel miteinander verbunden, sodass man zu beiden Stränden mit dem Auto fahren kann. Außerdem gibt es einen sehr angenehmen Wanderweg, der die beiden Strände miteinander verbindet. Der Weg dauert ungefähr 45 Minuten. Den Wanderweg würde ich auf jeden Fall jedem empfehlen. Er ist wirklich einfach und schnell zu bewältigen und bietet unglaubliche Ausblicke auf die Strände und immer wieder gibt es Stellen mit kristallklarem Wasser. Auch ein paar Schaafe kamen uns entgegen. Wenn es schön warm ist, eignet sich das Moos entlang des Wanderwegs übrigens perfekt für einen kleinen Mittagsschlaf ;). Am Abend wurden wir dann mit einem magischen Sonnenuntergang um 22:30 Uhr überrascht. Der erste Tag auf den Lofoten war besser als ich es mir jemals hätte erträumen können.

Raodmap für einen Tagesausflug
Bild erstellt mit www.google.com/map

Tagestrip 2Nusfjord, Leknes, Rambergstranda, Fredvang, Kvalvika Bucht,
Hamnøy, Reine, Å

An unserem vierten Tag auf den Lofoten verließen wir unsere schöne Unterkunft in Vestvågøy und es ging noch tiefer in die Lofoten hinein. Den Weg nutzten wir natürlich für weitere Stops. Leknes ist einer der größten Orte auf den Lofoten. Hier bietet es sich an ggf. weitere Einkäufe zu machen. Leknes hat sogar eine kleine Shoppingmall. Ca. 20 Minuten hinter Leknes führt eine Straße zu dem kleinen Ort namesNusfjord. Ein schönes kleines Fischerdorf und alleine der Weg zum Ort lohnt sich.

Anschließend stand eine Wanderung zur Kvalvikabucht an. Auf dem Weg dorthin kamen wir mit dem Auto am Rambergstranda vorbei. Dieser Strand hat uns wirklich die Sprache verschlagen… so einen unglaublich wunderschönen Sandstrand mit karibischen Wasserverhältnissen hätte ich niemals im hohen Norden erwartet. Auf dem Weg nach Fredvang fährt man über eine lange Brücke, die sich auch optimal als Fotospot eignet.

Ramdbergstrand
Rambergstranda

Ungefähr 3 Minuten Fahrt hinter Fredvang beginnt der Kvalvika Beach Trail Head. Dort ist ein kleiner Parkplatz von dem man gut die ca. 50 minutige Wanderung starten. Die Wanderung ist eine der einfacheren Wanderungen der Lofoten. Dennoch sind die Wege nicht mit Wanderwegen in der Schweiz oder Österreich zu vergleichen. Anfangs läuft man bergauf über schmale Holzbalken, später muss man über Steine und kleine Felsen klettern. Festes Schuhwerk ist definitiv wichtig, denn es kann auch rutschig sein. Oben angekommen, erwartet einen ein spektakulärer Blick auf die Bucht und den Strand. Um zum Strand zu gelangen, muss man ungefähr die selben Höhenmeter wieder hinunter wandern.

Der Ausblick war so schön und das Wetter wurde immer besser, sodass wir uns kurzer Hand dafür entschieden den benachbarten Berg Ryten (543m) zu besteigen. Der Weg auf den Ryten ist anfangs sehr steil. Auf der zweiten Hälfte wird es einfacher und man wird mit unglaublichen Ausblicken über die Lofoten belohnt. Oben angekommen, findet man einen der beliebtesten Fotospots der Lofoten wieder. Auf dem Felsvorsprung zu sitzen, war ein Gefühl was ich nie wieder vergessen werde – einfach unglaublich! An dieser Stelle ist es zu erwähnen, dass der Felsvorsprung gefährlicher aussieht, als er es in Realität ist.

Da zwei von uns wieder zurück zum Auto wanderten, hatten wir die Möglichkeit einen anderen Rückweg einzuschlagen und die andere Seite des Berg Ryten hinunter zu steigen. Dieses Mal ging es links an dem kleinen See vorbei in Richtung Fredvang Strand.

Unten kommt man bei dem Ryten Trail Head in Fredvang raus. Meiner Meinung nach ist dieser Weg einfacher zu bewältigen, als der über die Kvalvika Bucht. Der Weg ist nicht so steil und man hat mehr Zeit die Höhenmeter zu bewältigen. Außerdem sind die Ausblicke á la Lofoten-Style 🙂 Einfach unglaublich! Insgesamt haben die Wanderungen 4 1/2 Stunden gedauert. Anschließend ging es Richtung Å. Auf dem Weg kamen wir in Hamnøy und Reine vorbei. Diese zwei Orte sind definitiv ein Paradies für Fotografen.

Nach zwei unglaublichen Tagen in den Lofoten mit so vielen Eindrücken kamen wir in Å an. Der Ort ist größer als wir dachten und sehr idyllisch. Leider wurde das Wetter in den nächsten Tagen um einiges schlechter und es zog teils nur abends leicht auf. Daher machten wir nur kleiner Ausflüge und genossen die Stimmung auf den Lofoten. In diesem Fall sagen Bilder mehr als 1000 Worte.

Es gibt unzählige Wanderungen auf den Lofoten und sobald das Wetter mitspielt und es sicher ist, sollte man versuchen so viele Gipfel zu erklimmen wie es nur geht. Ich bin mir sicher, dass jede Wanderung in den Lofoten unvergesslich sein wird. Meine Empfehlung für Wanderungen ist die Seite http://www.68north.com/.

Wetter – Wie ist das Wetter auf den Lofoten im Mai?

Entscheidet man sich für eine Reise auf die Lofoten im Mai muss man mit jedem Wetter rechnen. Regnet es morgens bedeutet das nicht, dass Mittags keine Sonne scheinen kann. Das Wetter auf den Lofoten verändert sich stündlich und man sollte auf alles vorbereitet werden. Mein Tip für Mai ist daher eine feste Unterkunft und nicht zu Zelten. So hat man wenigstens die Möglichkeit wieder richtig warm zu werden und es sich ab und an auch gemütlich zu machen. In unserem Fall war es so, dass wir 4 gute Tage hatten und 4 eher regnerische und windige Tage. Mit etwas Glück schafft es die Sonne bei Sonnenuntergang durch die Regenwolken hindurchzubrechen und man hat tolle Fotomöglichkeiten. Auch an den guten Tagen hatten wir ca. 11 Grad. Dennoch war es in der Sonne wesentlich wärmer, sodass es sich wie 18 Grad anfühlte. Natürlich darf man im Mai kein perfektes Wetter jeden Tag erwarten, allerdings kann man das in ganz Norwegen oder Scandinavien nicht. Ich würde immer wieder im Mai auf die Lofoten fahren.

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